Nachruf Albertine Deuter, † 23.08.2026

In tiefer Trauer geben wir bekannt, dass unsere langjährige Mitarbeiterin, Albertine Deuter, am 23.08.2026 verstorben ist.
Albertine Deuter war seit Gründung des Landesverbands Bayern 1995 bis zuletzt als Sozialpädagogin in unserer Beratungsstelle in München tätig.

Zusätzlich zu ihrer Beratungstätigkeit initiierte Albertine Deuter die ALS-Ambulanz in Großhadern, gründete verschiedene krankheitsbezogene Selbsthilfegruppen und engagierte sich in ihrer Freizeit unter anderem bei dem jährlichen integrativen Segelwochenende am Traunsee in Österreich. In verschiedenen Gremien, wie z.B. dem Behindertenbeirat, hat sie sich immer für die Belange von neuromuskulär erkrankten Menschen eingesetzt. Im Juni 2023 wurde Albertine Deuter mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Durch ihre fachlich fundierten Beratungen, ihr Engagement für die Bedürfnisse unserer muskelkranken Patienten, ihre Freundlichkeit und ihr menschliches Verständnis für die Sorgen und Nöte der Ratsuchenden hat sie sich große Anerkennung bei den Ärzten der Kliniken erworben. Ihre Kompetenz und ihre Herzlichkeit wurden überall geschätzt. Ihr Humor und ihre Zuversicht konnten Menschen in schweren Situationen neuen Mut verleihen.

Albertine’s unermüdlicher Einsatz und ihre Herzlichkeit haben unseren Landesverband maßgeblich geprägt. Sie war uns allen nicht nur eine Mitarbeiterin, sondern Freundin und sie wird uns unfassbar fehlen.
Unser tiefes Mitgefühl ist in diesen schweren Zeiten bei ihrem Sohn und den Angehörigen.

Wir verlieren einen außerordentlich wertvollen Menschen und werden immer mit großer Dankbarkeit und Liebe an Albertine Deuter denken.

Vorstand DGM Landesverband Bayern e.V.

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Wir möchten diese Seite – nach und nach – mit liebevollen Gedanken und gemeinsamen Erinnerungen füllen und laden Sie sehr herzlich dazu ein, mitzugestalten.

Bitte senden Sie kurze Texte, Fotos … was immer Sie mit Albertine Deuter verbindet,
an Sabine Kühnicke-Dippold oder Markus Dippold.

Wir pflegen dann alles auf unserer Webseite ein. Wenn Sie mögen, können Sie gerne Ihren Namen dazuschreiben, aber das ist kein Muss. Ebenso freuen wir uns über ein schönes Bild oder liebevolle Worte, so dass im Laufe der nächsten Wochen ein schönes Erinnerungsalbum entstehen wird.

Mit Albertine haben wir nicht nur eine großartige Kollegin verloren, sondern auch eine wunderbare, liebe, Freundin. Sie hatte immer ein offenes Ohr und Zeit für uns. Unser Zusammenhalt im Team wurde im Wesentlichen von ihr geprägt. Albertine hatte die besondere Fähigkeit, schwere Situationen anzunehmen, zu strukturieren und in gangbare und leichtere Wege zu verwandeln. Dabei war sie unglaublich empathisch und ganz nah an den Menschen. Auch in scheinbar ausweglosen Situationen gelang es ihr, mit ihrer Ruhe, unglaublicher Sicherheit und unerschütterlicher Zuversicht machbare Lösungen zu entwickeln. Immer wertschätzend, auf Augenhöhe mit dem Gegenüber, mit ganz viel Feingefühl und vor allem auch mit Humor. Einer ihrer Lieblingssätze war: “Das kriegen wir schon hin!” Und das hat sie gelebt. Mit einem riesigen Herz, und grenzenloser Bereitschaft sich für andere einzusetzen. Wir werden es jetzt ohne unsere liebe Kollegin Albertine hinkriegen müssen. Aber die Lücke, die sie hinterlässt wird immer bleiben. Das Münchner Team: Birgit, Christine, Anne, Manuela
Wir nehmen Abschied mit großer Wertschätzung und in dem Bewusstsein, dass Du uns als wunderbarer, warmherziger Mensch fehlen wirst.

Danke für die gemeinsame Zeit – wir werden Dich nicht vergessen. 


Das Erlanger DGM-Team 

Natalja Schützeichel 
Ina Watzek 
Sabine Berger
Liebe Albertine,
du bist gegangen ...

Was bleibt, sind schöne Erinnerungen,
die uns niemand nehmen kann.

Was bleibt, sind Spuren deines Lebens,
die leise weitergehen.

Was bleibt, ist Dankbarkeit
für die gemeinsame Zeit.
Wir werden dich vermissen.
Deine Würzburger Kolleginnen
Albertine hat einen so großen Abdruck in der DGM und auch in den Herzen von so vielen Muskelkranken hinterlassen, ist viele tausend Schritte gemeinsam mit uns Betroffenen gegangen und hat uns durch herausfordernde Prozesse und Krankheits- und Lebensverläufe geführt. 
Sie wird immer weiterleben in dem, was sie uns mit auf den Weg gegeben hat.

Gabi B.
Mit ihr verlieren wir eine hochgeschätzte Mitarbeiterin, eine verlässliche Stütze und einen außergewöhnlichen Menschen. Seit 1995 war Albertine Deuter als Sozialpädagogin am Friedrich-Baur-Institut tätig und prägte über Jahrzehnte die psychosoziale Beratung und Begleitung unzähliger Menschen mit neuromuskulären Erkrankungen sowie ihrer Angehörigen.
Als Leiterin der psychosozialen Beratungsstelle der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM e. V.), Landesverband Bayern, initiierte und gestaltete sie zahlreiche außerklinische Angebote für betroffene Familien. Dazu gehörten unter anderem Müttertreffen, Segelwochenenden für neuromuskulär erkrankte Kinder, psychotherapeutisch begleitete Angehörigengruppen sowie Trauergruppen. Mit ihrem großen Engagement, ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer zugewandten Art schuf sie Räume der Begegnung, des Austauschs und der Unterstützung.
Ein besonderes Herzensanliegen war ihr die Begleitung und Beratung von Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) und ihren Angehörigen. Mit großem Einfühlungsvermögen und unermüdlichem Einsatz stand sie ihnen in oft schwersten Lebenssituationen zur Seite.
Albertine Deuter war bis zuletzt mit großer Hingabe beruflich tätig. Ihr unerwarteter Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer. Sie hinterlässt eine große Lücke. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Peter Reilich, Florian Schöberl, Wolfgang Müller-Felber, Anne Mosbauer für die Kolleginnen und Kollegen des Friedrich-Baur-Instituts, der Motoneuronambulanz Campus Großhadern, des Dr. von Haunerschen Kinderspitals und der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke, Landesverband Bayern
Auch wenn wir nicht viel und oft Kontakt hatten - so ist mir Frau Deuter in positiver Erinnerung geblieben.
 Mit Ihrer Herzlichkeit, Freundlichkeit und Kompetenz.
 
In lieber Erinnerung 
Kornelia Mader
DGM Kontaktgruppe Regensburg mit Ihren Gruppenmitgliedern
Über viele Jahre haben Albertine und ich im Behindertenbeirat der Stadt München und bei der DGM zusammengearbeitet. Wir waren ein gutes Team und ich glaube, wir waren auch recht erfolgreich. Wir haben aber nicht nur zusammen gearbeitet, sondern hin und wieder haben wir in einer der bayerischen Thermen "gewellnesst"  oder wir sind im schönen Chiemgau gewandert. Das waren immer wunderschöne Tage. Albertine ich vermisse dich so sehr !
Ilse Polifka
Liebe Albertine
jetzt bist du einfach aus unserem Leben gegangen, wo du doch soooo vielen Menschen mit Muskelkrankheit und ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite gestanden bist. 
Im Frühjahr, als unser Müttertreff wie 2x im Jahr stattfinden sollte, hast du mich angerufen. Du brauchtest eine Pause, eine Auszeit um dich zu erholen. Du konntest einfach nicht mehr, wärst ja schon lange im Ruhestand gewesen.
Dieser Müttertreff (Väter waren auch Willkommen) war dein Kind, deine Schöpfung, damit Angehörige nach der Diagnose einen Kreis von erfahrenen Müttern, unter deiner Leitung und mit deinem Wissen, mit ihren Fragen und Gefühlen aufgefangen werden konnten. 
Und dann hast du uns begleitet durch Höhen und Tiefen unsrer Kinder, noch über deren Tod hinaus.
wir werden dich vermissen !

Ich, meine Familie Wrensch, haben dich kennen gelernt vor über dreißig Jahren, anläßlich einer Mitgliederversammlung der Bundes-DGM. Du hattest dich beworben als Sozialpädagogin am selbständig gewordenen Landesverband Bayern der DGM, hattest aber noch keine Zusage. 
Trotzdem haben dich die Themen, die Probleme und die Menschen interessiert. Weit über Bayern hinaus bist du mit 2 Kolleginnen an den 3 bayerischen Muskelzentren, mit den Ärztinnen und Ärzten, uns zur Seite gestanden, auch über deinen Ruhestand hinaus.
Danke Albertine wir werden dich nie vergessen!


Hanna Wrensch,
Gründungsmitglied des
DGM - Landesverbands
Bayern.
Als Albertine mir im Juni sagte, dass sie sehr ernsthaft erkrankt sei, habe ich Wochen gebraucht, um es zu begreifen. Fast drei Jahrzehnte haben wir intensiv und engagiert, sie in München, ich in Erlangen, zusammengearbeitet. 

Diese Tasche schenkte sie mir zum Geburtstag und sie begleitet mich fast täglich. Ich hätte Albertine noch so viel Leben gewünscht. 
S. Werkmeister
Ihr liebevolles Engagement
für Menschen mit neuromuskulär Erkrankungen bleibt unvergessen. 
Mit ihrem Mitgefühl, ihrer Stärke und ihrer Menschlichkeit hat sie vielen Hoffnung und Zuversicht 
geschenkt. 
Über 15 Jahre engagierte sich Albertine Deuter im Behindertenberat der Stadt München. Im Facharbeitskreis Unterstützungsangebote setze sie sich mit großem Einfühlungsvermögen 
 und unermüdlichem Einsatz für die Belange der Menschen mit Erkrankungen und Behinderung ein. 
Ihr unerwarteter Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer. Sie hinterlässt eine große Lücke. 
 Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Behindertenbeirat 
der Stadt München
Facharbeitskreis Unterstützungsangebote